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Kurzbiographie

Kurzbiographie

Erich Kästner wurde am 23.02.1899 in Dresden geboren. Nach seiner Ausbildung zum Volksschullehrer wurde er 1917 zum Wehrdienst eingezogen, allerdings wegen eines Herzleidens wieder entlassen. Danach studierte er u.a. Germanistik, Geschichte und Philosophie. Sein Studium beschloss er 1925 mit einer Promotion. Seit 1927 lebte Erich Kästner als freier Schriftsteller und Journalist in Berlin. 1928/29 entstanden die ersten Gedichtsbände u.a. aktuelle zeitkritische, politisch-satirische Gedichte und Texte, sowie der satir. Roman "Fabian" (1931) mit dem er sich mit treffsicherem Witz gegen spießbürgerliche Moral, Militarismus und Faschismus wendet. Neben Gedichten und Romanen schrieb er amüsante, spannende Kinderbücher mit erzieherischer Tendenz.

Obwohl seine Bücher 1933 verbrannt und verboten wurden (1942 erhielt er totales Schreibverbot), emigrierte er nicht und publizierte im Ausland.

Nach 1945 war er Feuilletonredakteur der 'Neuen Zeitung' in München, Herausgeber der Jugendzeitschrift 'Der Pinguin' und Mitglied des Münchner Kabaretts 'Schaubude'. 1957-1962 war Kästner Präsident des P.E.N.-Zentrums der BRD. 1957 erhielt er den Georg-Büchner-Preis, den bedeutendsten deutschen Literaturpreis.

Erich Kästner starb am 29.07.1974 in München.

(Quelle: Brockhaus-Enzyklopädie, 19. Aufl. 1990)